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Tag 20, 2014-05-16

Vom Ural auf Ural 2014

 

Unsere Motorräder mussten die Nacht ganz allein ohne uns an der Grenze verbringen. Ganz Bald in der Früh stehen auch wir an der Grenze und beginnen den Behördenlauf. Er endet bei der Zollchefin. Sie hilft uns eine Spedition zu finden, die uns ein Zolltransit-Papier ausstellt. Überhaupt hat uns diese
Firma mit allem sehr geholfen, sie hilft uns grüne Versicherungskarten zu organisieren, nun haben wir auch schon eine Versicherung.

 

Aber: Wir haben keine Kennzeichen. Bis hierher sind wir gut ohne Kennzeichen vorangekommen aber jetzt ist es aus damit. Wir brauchen Kennzeichen. Wir haben die Möglichkeit die Motorräder in Narva zu registrieren. Dort will man aber die Motorräder erst einmal sehen. Das geht nicht, denn die Motorräder stehen ja an der Grenze und dürfen ohne Kennzeichen von dort nicht bewegt werden.

 


Nach stundenlangen Verhandlungen haben wir die Lösung. Wir holen die Motorräder mittels Abschleppdienst von der Grenze nach Narva zur Registrierungsstelle. Endlich haben wir Kennzeichen. Mit dem original Ural Werkzeug montieren wir die estnischen Überstellungskennzeichen an die Hintern unserer Beiwägen. Wir fahren wieder!


Alles anders: In Estland gibt es bügelglatte Straßen mit Sonne überflutet. Die Nachmittgssonne blended uns, niemand beschwert sich darüber.
Wir fahren konstant 90 km/h.
 


Die neuen Kupplungshebel arbeiten perfekt, es gibt keine Schaltprobleme mehr.
Auf Grund unserer Offroad-Erfahrungen dieser Reise werden wir Schutzmantel für die Lenkungsdämpfer anregen. Der Lenkungsdämpfer ist schon gut für On- und Offroad aber leidet halt unter dem Dreck im Offroadbereich.
Der Benzinverbrauch ist gut. Erst jetzt auf den hervorragenden Straßen in Estland können wir das unglaubliche Drehmoment schon in ganz tiefen Drehzahlbereichen genießen. Das kleine Loch im Drehzahlkeller kann man ignorieren, es ist aber ohnehin nur ein Frage der Zeit , wann die Techniker dieses Loch wegkalibieren.



 

Die ersten Sterne erscheinen am Himmel. Wir sind heute immerhin 200 km gefahren. Noch eine große Änderung zu den letzten 2 Wochen: Es regnet nicht am Abend! Die Duro Reifen sind gut auf der Straße, überhaupt: Erst jetzt beginnen wir mit dem Test der neuen Generation Ural auf der Straße, bis jetzt war ja eher keine Straße in unserem Sinn vorhanden.

 

Aktualisierung: 2014/05/20 - 16:22 / Redakteur: UralCC webmaster
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