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Tag 14, 2014-05-10

Vom Ural auf Ural 2014

 

Am Morgen haben wir wieder Wartungsarbeiten. Wir wechseln die Motoröle. Die Ölfilter sind nun am vorderen Stirndeckel außen angeschraubt, das erleichtert das Ölwechseln ungemein. Wir stellen die Ventile neu ein. Alles ist gut.

 


In Rybinsk queren wir wieder die Wolga. Wir machen eine Menge guter Fotos und Filmchen direkt am Ufer der Wolga. Wir fahren eine Straße entlang, an der sich ein Laden mit Öl, Ersatzteilen, Reifen, Werkzeugen an den anderen reiht.  Wir kaufen eine Fettpresse. Wir müssen dringend die Kardangelenke abschmieren. Wenn regelmäßig geschmiert wird, halten die Kardangelenke. Wer das Abschmieren ignoriert, wird dafür regelmäßig ausgeleierte Gelenke ernten.

 

 

Wir halten uns weiter Richtung Nordwesten zu den Rybinsker Seen. Heute Abend werden wir geräucherten Fische haben. Wir lassen eine große Stadt hinter uns und campieren auf einer wunderschönen Wiese neben einem Wald. Jetzt wechseln wir auch die Öle in den Hinterradantrieben. Denn jetzt sind die Antriebe heiß, in der Früh war das Öl im Antrieb kalt und zäh.
Es wird finster, ein munteres Lagerfeuer brennt.
 

 

Und was hat eigentlich das neue Mapping gebracht?
Hier die Meinung der einzelnen Teilnehmer unserer Reise:
 

  • Fahrer 1: Im mittleren und höheren Drehzahlbereich alles ist gut. Kaltstart kann ich nicht beurteilen, denn es ist ja nicht mehr kalt.
  • Fahrer 2: Die neue Abstimmung ist hervorragend, der Motor hat irgendwie nun die Charakteristik eines Elektromotors. Die neue Abstimmung hat signifikante Verbesserung sowohl in niedriger und auch in höherer Drehzahl gebracht.
  • Fahrer 3: Signifikante Verbesserung bei niedriger Drehzahl. Kein Auspuffknallen mehr.
  • Fahrer 4: Eine radikale Änderung. Der Motor läuft viel leichter nach einer kurzen Aufwärmphase, und dreht viel höher hinaus. Der Motor reagiert sanft.


Jeder Fahrer hat also eine andere Meinung. Aber objektiv gesehen: Die Urals fliegen wie der Wind, dabei sind sie eigentlich überladen. Wir haben einen Verbrauch von 6.5 Liter auf 100 km.
 


Morgen werden wir in St. Petersburg übernachten. Den ersten Tag werden wir etwas sightseeing machen. Am zweiten Tag wollen wir mit unseren Urals einige interessante Plätze besuchen, begleitet von den Leuten der Verkaufsrepräsentation von Ural in Russland, IMZ Ural.

 

Aktualisierung: 2014/05/12 - 12:04 / Redakteur: UralCC webmaster
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