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Tag 10, 2014-05-06

Vom Ural auf Ural 2014

So sind wir also wieder auf der Straße. Wir dürfen das obligatorische Foto am Monument der Grenze Asien/Europa übermitteln. Es ist immer ein besonderes Gefühl an dieser symbolischen Grenze zu sein.


Wieder: Stahlgraue Wolken über uns. Natürlich fängt es wieder an zu regnen. Zuerst ein bisschen, dann stärker, dann schüttet es aus allen Schaffeln. Manchmal ein paar Minuten Regenpausen, dann wieder volle Ladung Wasser von oben.
Wir spulen Kilometer ab. Vielleicht sollten wir unsere Kritik an der Motorabstimmung etwas überdenken, die Löcher in der Gasannahme, die Fehlzündungen.
Denn heute tanken wir an einer Tankstelle, die es auch bei uns gibt. Wir haben hier ganz sicher 95 Oktan Benzin erwischt, die Motoren laufen wieder ruhiger. Aber so ist das halt leider so in den russischen Bergen. Man weiß eigentlich nicht wirklich, was man genau tankt. Wird wahrscheinlich zuletzt eher minderwertiger Benzin gewesen sein, denn wir an unsere Motoren verfütterten.



Übrigens: Der Benzinverbrauch wird wahrscheinlich 7 Liter auf 100 km sein.
Am Abend haben wir an einem Motorrad die hinteren Bremsbeläge getauscht. Schauen wir einmal, wie lange die Beläge halten.
Wir verbrauchen langsam aber ordentlich Stollenprofil am Hinterreifen. Die legendären Uralshina Reifen gib es ja nicht mehr, wir haben eine Kopie dieses Reifens von Petroshina.
Wir haben also heute den Hauptkamm des Ural Gebirges an der nördlichsten fahrbaren Straßenroute, die es gibt, überquert auf Asphalt.
Überall Reste von Schnee, überall fließt Wasser. Es ist für uns schwierig einen Campingplatz in der Wildnis zu finden, denn abseits der befestigten Straße versinken wir sofort im tiefen Boden.
Heute Nacht werden wir jedenfalls Wasserbetten unentgeltlich zur Verfügung haben. Wir werden in unseren Zelten schwimmen.



Straßenzustand: Überland ganz passabel (bis jetzt). An den Ortsgrenzen beginnt die Katastrophe. Löcher, unglaubliche Löcher. LKW manövrieren im Zickzack durch die Siedlungen. Vor und nach den Ortschildern der Straßenzustand wie Tag und Nacht.
Wir haben die Ural Region verlassen, Auf Wiedersehen, wir werden irgendwann wieder kommen!

 

 

 

Aktualisierung: 2014/05/07 - 11:11 / Redakteur: UralCC webmaster
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