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Tag 8, 2014-05-04

Vom Ural auf Ural 2014

Die ganze Nacht regnet es ohne Pause. Die Motorräder sind komplett nass. Dennoch, beim ersten Drücken des Starterknopfes springen die Motoren an.

 

 

 

 

 

Wir finden einen Weg hinaus aus dem Wald und queren eine Brücke. Der Wasser unter der Brücke ist heute doppelt so hoch wie gestern. Bei der nächsten Brücke dasselbe Bild. Die Straße, die gestern einfach nur dreckig war ist heute eine Schlittschuhbahn. Wir sind allesamt sehr erfahrene Ural Gespann Fahrer und daher meistern wir die 30 Kilometer schwierigster Bedingungen gut.

 

Wir treiben die überladenen Gespanne rasch dahin, kann sein dass die Urals das eigentlich gar nicht mögen. Mal schneit es wieder, dann regnet es wieder. Wir müssen uns wieder etwas südlicher orientieren, damit wir einen passierbaren Pass über den Ural Hauptkamm finden. 

 

 

Die Hauptstraße ist ein einziges Massaker. Die russischen Fahrer zeigen all ihr „Können“ auf der Straße.

 

Es hört auf zu regnen, dafür fängt eisiger Wind zu blasen an.
Schon etwas entmutigt bleiben wir an einer Tankstelle stehen und versorgen uns mit Benzin und Schokolade. Wir fällen eine Entscheidung. Wir nehmen Hotelzimmer. Wir werden morgen das schon fällige erste Service an den Motorrädern durchführen.

 

Wir stellen die Motorräder in die Garage eines bloßfüßigen Einheimischen mit einem Gesicht wie Al Capone. Morgen werden wir ja sehen, ob wir noch Motorräder haben werden. Heute geben wir uns jedenfalls ein bisschen Kultur im lokalen Club.

Aktualisierung: 2014/05/06 - 07:55 / Redakteur: UralCC webmaster
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